Stellungnahme zur Berichterstattung über „Fortnite: Battle Royale“

Stellungnahme zur Berichterstattung über „Fortnite: Battle Royale“

Stellungnahme zur Berichterstattung im Format „Pro7 Newstime“ und Nachrichtensender Welt über das Spiel: „Fortnite: Battle Royale“

Bezugnehmend auf die erfolgte Berichterstattung zu dem Spiel „Fortnite: Battle Royale“, möchten wir hiermit die durch uns getätigten Aussagen richtigstellen. Die Referentin Linda Scholz wurde in unseren Büroräumen durch einen Mitarbeiter interviewt und es wurde ein längeres Interview aufgezeichnet. Letztlich wurde aus dem umfangreichen Material ein Satz herausgerissen und durch Anmoderation und Zusammenschnitt mit weiterem Material in einen von uns nicht beabsichtigten Kontext gestellt.

Das Spiel „Fortnite: Battle Royale“ orientiert sich in der Darstellung der gewalthaltigen Inhalte an dem Hauptspiel „Fortnite“, welches durch die USK eine gesetzliche Alterskennzeichnung ab 12 Jahren erhalten hat und daher für Spielerinnen und Spieler ab 12 Jahren als unbedenklich eingestuft wurde. 

In der Beurteilung auf der Seite des Spieleratgebers-NRW heisst es: „Auch wenn bei Fortnite: Battle Royale Waffengewalt als einzige Möglichkeit der Konfliktlösung vorliegt, ist es ein sehr fiktives Setting ohne detailreiche Gewaltdarstellungen. […] Zwar handelt es sich um realistische Waffennamen, aber die Grafik im Cartoon-Stil verleiht dem Ganzen ein fiktives Aussehen.“ Wir haben dem Spiel nach redaktioneller Abstimmung eine pädagogische Empfehlung ab 14 Jahren gegeben.  Dies ist eine Orientierungshilfe für Eltern, die ihren Kindern natürlich erlauben können, das Spiel auch früher zu spielen. Wir stellen uns immer gerne einer Diskussion um unserer erfolgten Empfehlungen, bitten jedoch um einen respektvollen und angemessenen Ton, den man leider in der Diskussion um den Fernsehbeitrag vermissen musste.

Im Artikel Faszination Battle Royale – Was Eltern wissen sollten haben wir schon vor Ausstrahlung des Beitrags einen umfassenderen Überblick gegeben, auf den wir an dieser Stelle noch einmal verweisen möchten.

Wir gewährleisten stets eine objektive Berichterstattung aus pädagogischer Sicht, um Eltern zu informieren und möchten diesen eine Auseinandersetzung mit dem Medium zu ermöglichen.
 
Aus diesem Grund distanzieren wir uns an dieser Stelle von dem Kontext des Berichts „Eltern warnen zu wollen“ oder „Alarm zu schlagen“. Eltern können jedoch ihrer Erziehungsverantwortung nur gerecht werden, wenn sie auf verschiedene Informationen zurückgreifen können.

Für weitere Fragen zu „Fortnite: Battle Royale“ oder dem Beitrag, können Sie uns gerne per E-Mail (info@spieleratgeber-nrw.de) oder auf unserer Facebookseite kontaktieren.

Offizielle Pressemitteilung

 

via Spieleratgeber-NRW

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Karolina Kaczmarczyk

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