Fachtag Location-based Gaming

Dokumentation vom 04. April 2017

Location-Based Games sind Spiele, die einen Ortbezug haben. Spieler_innen müssen darin reale Orte aufsuchen, die im jeweiligen Spiel eine Bedeutung haben und dort bestimmte Aktionen ausführen. Mit Apps wie Ingress und Pokémon Go erfuhr diese Spielform erstmals große Beachtung. Aber es gibt nicht nur kommerzielle Spiele dieser Art, sondern auch frei oder günstig nutzbare digitale Baukästen, die das Erstellen eigener Location-Based Games ermöglichen. Im Rahmen der Fachtagung am 04. April 2017 wurden ie pädagogischen Potenziale gemeinsam diskutiert und erprobt, z.B. im Erkunden themenbezogener Bildungsrouten.

  • 9.30

    Anmeldung und Get Together

  • 10.00

    Begrüßung

  • 10.15

    Keynote Location-Based-Gaming – Ursprung, Faszination, Varianten, Anwendung (Prof. Dr. Judith Ackermann)

  • 11.30

    Pause

  • 11.45

    Impulse aus den Bereichen Schule, Jugendarbeit, Kultur und Familienarbeit

  • 12.30

    Paneldiskussion

  • 13.00

    Mittagspause

  • 14.00

    Workshop-Phase

  • 16.30

    Ausklang

  • Workshop 1 – Biparcours

    Mit BIPARCOURS lassen sich ganz einfach multimediale Themenrallyes zu verschiedenen Inhalten gestalten und spielen. In interaktiven Schnitzeljagden können sich Schülerinnen und Schüler durch knifflige Quizze, kreative Foto- oder Videoaufgaben oder spannende QR-Code-Rallyes digital und mit dem eigenen Smartphone mit verschiedenen Themen auseinandersetzen. In dem Workshop werden die vielfältigen Funktionen von BIPARCOURS gezeigt. Bitte bringen Sie hierfür einen eigenen Laptop oder ein Tablet mit aktuellem Browser mit. (Charlotte Krickel und Kim Marie Stachelhaus)

  • Workshop 2 – Vom Computerspiel auf die Straße

    Im Workshop “Urban Games: Vom Computer auf die Strasse” stehen Computerspiel und Körper im Fokus. Die Teilnehmenden bekommen einen Einblick in ‚Smart Street Sports‘ und ‚Urban Gaming‘, erfahren wie Computerspiele mit welchen Elementen in die reale, physische Welt übertragen werden können und bringen selbst Spiele auf die Strasse. (Gabi Linde und Studenten der Uni Siegen)

  • Workshop 3 – Kreative Apps rund um Geocaching und Co.

    Im Workshop geht es um den Einsatz von GPS-Geräten und Apps, die Möglichkeiten zur spielerischen Erkundung des Sozialraumes bieten. Neben dem klassischen Geocaching, werden verschiedene Apps für die medienpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen vorgestellt, teils kreativ ausprobiert und im Anschluss gerne praxisnah diskutiert. (Daniela Rohlfs)

  • Workshop 4 – Kommerzielle Spielangebote

    In dem Workshop wird sich die Frage gestellt, was es mit dem Hype um Pokémon Go auf sich hat. Wo liegen Chancen und Risiken in diesen Apps und welche Möglichkeiten bieten Location-based Games für Bildungseinrichtungen. Um Apps ausprobieren zu können, sollten die Teilnehmenden eigene Geräte mitbringen. (Linda Scholz)

  • Workshop 5 – Ideenworkshop

    In diesem Workshop haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Projektideen zu entwickeln und gemeinsam Konzepte zu diskutieren. (Torben Kohring)

  • Fotos vom 04. April 2017
  • Keynote Location-Based-Gaming – Ursprung, Faszination, Varianten, Anwendung (Prof. Dr. Judith Ackermann)

Speaker_innen

Keynote

Prof. Dr. Judith Ackermann

Moderation

Nadia Zaboura