„Alle(s) anders?“ – Inklusion in Medienangeboten für Kinder und Jugendliche

„Alle(s) anders?“ – Inklusion in Medienangeboten für Kinder und Jugendliche

Am Freitag, den 16. Juni von 9:30-14:00 Uhr findet im Rahmen des Kinderfilmfestivals „Goldener Spatz“ eine Veranstaltung der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Kooperation mit dem Grimme-Institut und den „medienanstalten“ statt.

Im Bereich der Kinder- und Jugendmedien sind schon einige Fortschritte im Bereich Inklusion zu erkennen. Trotzdem gibt es deutliche Herausforderungen, die bezüglich der Barrierefreiheit und des Einbezugs von Menschen mit Behinderungen vor und hinter der Kamera zu meistern sind.

Diese Problemstellung wird innerhalb des Fachgesprächs thematisiert. Welche Erwartungen und welche Bedarfe haben Kinder und Jugendliche mit und ohne Beeinträchtigungen an Medienangebote, um diese uneingeschränkt nutzen zu können? Wie lassen sich Angebote barrierefrei gestalten? Und wie lässt sich „Behinderung“ adäquat darstellen?

Gäste sind u.a. Prof. Dr. Ingo Bosse (TU Dortmund), der Ergebnisse der Studie zur „Mediennutzung von Menschen mit Behinderung“ vorstellen wird. Außerdem Hermann Hoebel und Thomas Ebert, die Köpfe hinter „yoin“, dem ersten „voll inklusiven“ Fernsehmagazin für Jugendliche, sowie Erwin Aljukic, bekannt aus der Serie „Marienhof“ (ARD), der seine Erfahrungen in der Darstellung von Menschen mit Behinderungen im Fernsehen teilt. Dr. Barbara Kamp (Methode Film) stellt das doxs!-Projekt „Junge Filmbeschreiber“ zur inklusiven Filmbildung am Beispiel der Audiodeskription vor. Auf dem abschließenden Podium diskutieren u.a. Raúl Krauthausen (Sozialhelden e.V.) und Michael Stumpf (Programmdirektor KiKA). Die Moderation übernimmt Kübra Sekin.

Die Anmeldung erfolgt online und die Veranstaltung ist kostenfrei. Das komplette Programm ist auf der Seite der Veranstaltung einzusehen.

 

Text: Grimme Institut Pressemitteilung

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Karolina Kaczmarczyk